17. September 2012

Tarot als Ritual

Beim Kartenlegen geht es auch um die richtige Stimmung und das richtige Gefühl für den Moment (© panthermedia.net/11782 (Ralf Winter))

Beim Kartenlegen geht es auch um die richtige Stimmung und das richtige Gefühl für den Moment (© panthermedia.net/11782 (Ralf Winter))

Es gibt viele Arten, wie sich Menschen selbst die Karten legen. Einige machen es relativ spontan und nehmen sich einfach die Tarot-Karten. Andere wiederum haben eine spezielle Art entwickelt, sich die Karten zu legen und brauchen bestimmte Abläufe, damit sie zufrieden sind.

Bei der letzteren Methode haben die betreffenden Personen ein Ritual entwickelt, das ständig gleich ablaufen muss, da sie ansonsten die Aussagen der Karten in Zweifel ziehen. Das Entwickeln bestimmter Abläufe kann für das Legen der Tarot-Karten durchaus hilfreich sein. Man versetzt sich selbst in eine gewisse Grundstimmung und öffnet sich eventuell einfach mehr für die spirituellen Energien. Die Konzentration wird erhöht, und gleichzeitig kann eine Entspannung eintreten. Einige zünden noch Duftkerzen an oder legen eine CD ein, die entspannende Musik abspielt. Das sind alles Möglichkeiten, wie man sich selbst bei einer Sitzung unterstützen kann.

Doch es ist nicht notwendig, so zu handeln. Wenn die betreffenden Personen anfangen, jeder nicht exakt vollführte Handlung als verfälschend für die Sitzung anzusehen, kann so ein Ritual auch schnell zur Qual werden. Beim Kartenlegen ist es wichtig, dass eine Verbindung zwischen einem selbst und den Karten aufgebaut wird. Diese Verbindung braucht nicht immer durch dieselben Abläufe hervorgerufen werden. Die Abläufe haben keinen Einfluss auf die Intensität der Sitzung. Diese liegt einzig und allein an dem Gefühl. Auch eine kurze Séance kann durchaus hilfreich sein, wenn man denn ein Gefühl dazu aufbaut. Oft hat man die Vorstellung, dass das Kartenlegen etwas Feierliches, Rituelles hat, und das mag für einige Menschen auch zutreffen, aber es ist keine allgemeingültige Regel, dass die Sitzung so ablaufen muss.

Die Karten müssen auch nicht wie ein heiliger Gegenstand aufbewahrt werden. Falls jemand anderes Ihre Karten berührt, dann hat das keinen Einfluss auf die Aussagekraft der Karten. Ihre Legungen werden dadurch nicht verfälscht. Am besten ist es, wenn jeder für sich die richtige Methode entwickelt, ohne dabei zu streng vorzugehen. Das würde in gewisser Weise unfrei machen.

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